Wie versprochen, hier nun die Fortsetzung des Banktruhe-Projekts.

Den Weg zum Grundgerüst habe ich Euch ja schon in vorhergehenden Beitrag gezeigt.

Nun gehts an die Sitzgmöglichkeit oder einfach den Deckel…
Diesen habe ich aus denselben Latten die ich für die Wände benützte gefertigt.
Acht dieser Latten zusammen verleimt und gehobelt, so dass ein Brett entstanden ist.

Hinten seht Ihr ihn noch auf der Rückwand aufstehen. Dieser Überstand ist notwendig, damit ich das selbstgemachte Holzscharnier dann einpassen kann.

Das Scharnier setzt sich aus, auf die gleiche Länge eingekürzten Rundholzsstücken zusammen.
Für einen spezielleren Look, habe ich zwei, farblich etwas unterschiedliche Rundhölzer entschieden.
Die Hölzer werden stirnseitig gebohrt und mit eingesetzten Metallstäbchen zu einem „langen“ Scharnier zusammengefügt.

Damit das Rundholzscharnier passend an den Deckel und die Rückwand montiert werden können, müssen diese mit einer Radius-Fräsung versehen werden.

Das jeweils andere Rundholz wird dann am Deckel bzw. die anderen an der Rückwand befestigt (verleimt).
Also die dunklen Hölzer an der Rückwand, die hellen am Deckel. So werden sie zusammen mit den eingefügten Metallstäben zum gesamten Scharnier der Truhe.

Hier sieht man nun auch bessser die unterschiedliche Farbgebung der Rundstäbe.

Die Truhe als solche wäre nun ja gemacht. Nun sollte noch eine Innenverkleidung rein, damit sie später nicht als Unterschlupf allerlei Krabel-Getier 🕷️🪲ist.

Die Seiten werden mit 2mm Pavatexplatten ausgekleidet. Als Boden habe ich eine 12mm Spanplatte eingepasst.

Hier nun das fast fertige Produkt 😊

Nur noch einölen.
Damit wird das Holz vor Verwitterung geschützt und die natürliche Optik des Holzes erhalten bleibt. Zudem gefällt mir die „goldbraune“ Optik, welche ich mit dem Lärchenholz auch schon beim Wichtelgeschenk angewendet hatte.

Aja, da war ja noch was… 🙈

Vielleicht habt Ihr es schon auf einem anderen Bild entdeckt. 🤷🏻‍♂️
Da die Truhe ja den Deckel innliegend/versenkt hat, wäre das öffnen schon ein bisschen schwierig geworden. 😂

Nur eine Mulde einfräsen oder ein Loch zum reingreifen hätten zweckmässig sein können. Aber gerade beim Loch… oben, da fällt sicher wieder Dreck oder wie gesagt Krabel-Tierchen rein.

Ich hab mir dann überlegt, dass ein anderer Mechanismus her musste. Ein Griff auf den Deckel montiert wäre hinderlich beim Sitzen. Somit musste ich etwas versenkbares konstruieren.
Wie dieser funktioniert, habe ich Euch in einem Video weiter unten gefilmt.

Nun ist auch dieses Projekt fertig. Sobald die Oberflächenbehandlung eingezogen und angetrocknet ist, kann die Truhe an ihren Bestimmungsort. Besonders herausfordernd war, dass das Holz welches ich zur Verarbeitung hatte in keiner Weise abgerichtet war. Damit eine einigermassen rechtwinklige Box herzustellen…. nicht ganz einfach.

Was wird wohl mein nächstes Bastelobjekt? 🤔😊

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